Dienstag, 31. Oktober 2017

Schweden 1989: Einige Signale

Die folgenden Bilder sind von unserer Fahrt von Mariestad nach Stockholm – leider weiß ich bei den meisten nicht mehr, wo sie aufgenomen wurden.

Entlang der Västra stamban fährt man lange Zeit durch Wälder:

?, 17.7.1989

Irgendwann kam dann ein Bahnhof. Grün über grün bedeutet "Fahrt mit 40 km/h, nächstes Signal kann Halt anzeigen":

Einfahrsignale, ?, 17.7.1989

Vor den ersten Weichen stehen zwei Zwergsignale:

Zwergsignale, ?, 17.7.1989

Das folgende Bild zeigt die Einfahrsignale von Hallsberg. Dreimal grün am linken Signal bedeutet "Fahrt mit 40 km/h, kurze Einfahrt":

Einfahrsignal, Hallsberg, 17.7.1989

Hier sieht man, extrem herausvergrößert, den Grund für die kurze Einfahrt – das Einfahrgleis ist weiter hinten von einem anderen Zug besetzt. Links vom Einfahrgleis sieht man zwei Sperrsignale in Fahrtstellung:

Besetzte Einfahrt, Hallsberg, 17.7.1989

Leider habe ich hier genau bei einem Abspannseil abgedrückt – hier stehen abgestellte Da, die alten weitverbreiteten schwedischen Stangen-E-Loks, und eine kleine Verschublok der Reihe Z65:

Hallsberg, 17.7.1989

In irgendeinem Gleis habe ich diese Schienenbefestigungen fotografiert, die ich sonst nirgends gesehen habe:

Schienenbefestigungen, Hallsberg?, 17.7.1989

Und im selben Bahnhof gab's auch noch genagelte Schienen:

Schienenbefestigungen, Hallsberg?, 17.7.1989

Zuletzt wieder einmal eine Rc4:

Rc4 1107, Hallsberg?, 17.71989

Montag, 30. Oktober 2017

Schweden 1989: Centralapparat in Mariestad

Von Mariestad habe ich fast nur Bilder des "Centralapparats" – das ist ein Typ kleiner elektrischer Stellwerke, bei dem nur der Ausschluss der Fahrstraßen gegeneinander mechanisch erfolgt. Hier sieht man die kleine Anlage:

Stellwerk, Mariestad, 17.7.1989

An der folgenden Detailaufnahme der Gleistafel kann man einige Details erkennen, darunter auch einiges, was ich nicht verstehe:
  • Nur die Weichen, die für Zugfahrten in beide Richtungen benötigt werden, sind mit elektrischen Antrieben ausgestattet. Hier sind das (auf dieser Seite des Bahnhofs) das Weichenpaar 2/17 (zur Verzweigung in die Gleise VI und VII) und die Weiche 8 (zur Verzweigung in V und VI).
  • Die Weichenstellung wird über runde Lampen angezeigt, die Balken daneben sind offenbar die Anzeigen der jeweiligen Gleisisolierung.
  • Obwohl hier keine Zugfahrt stattfindet, ist der Schranken V1 geschlossen – die Lampe N ("ned", d.h. "unten") leuchtet, nicht wie bei den anderen Schranken die Lampe U ("upp", "oben").
  • Während es in Lidköping zwei Signale in Ausfahrrichtung gab, gibt es hier zwei in Einfahrrichtung: C ganz links, D zum Schutz der Einfahrstraßen im Bahnhof.
  • Neben dem Ausfahrsignal E sind die Symbole zweier Zwergsignale hintereinander vorhanden, die ebenfalls mit E gekennzeichnet sind – wieso zwei?
  • Ein Ladegleis mit handgestellten und schlüsselgesperrten Weichen ist getrennt links oben gezeichnet und mit einem Pfeil dem Gleisplan zugeordnet – aber wo sich dieses Gleis genau befindet, ist nicht wirklich zu erkennen.

Stellwerk, Mariestad, 17.7.1989

Das folgende Bild zeigt eine festgelegte, aber nicht freigestellte Einfahrt in Gleis 6 (Fahrstraße d2 VI, "Från Lugnås till spår VI"). Der Fahrstraßenhebel unten ist umgelegt, es ist aber kein Schlüssel für das Freistellen eines Signals eingesteckt (wie ich's verstehe, muss bei eingestecktem Signalschlüssel der Fahrdienstleiter immer anwesend sein):

Stellwerk, Mariestad, 17.7.1989

Dieser Detailausschnitt zeigt die Ausleuchtungen (Klick öffnet das Bild in voller Auflösung):
  • Im Gleis 6 leuchtet der nach rechts zeigende Pfeil der Fahrstraße d2 VI;
  • beim Weichenpaar 4/19 und bei der Weiche 10 leuchten zusätzliche Festlegelampen (wozu bei Weiche 10, ist mir nicht klar);
  • das (untere) Sperrsignal beim Signal E leuchtet.

Stellwerk, Mariestad, 17.7.1989

Hier sieht man die Bedieneinrichtungen unter der Gleistafel für die links Seite des Bahnhofs (Klick öffnet wieder das Bild in voller Auflösung):
  • In der obersten Reihe sind zuerst die zwei Nothaltschalter für Signal C sowie die Signale D und E. Der nächste Schalter erlaubt das lokale Stellen des Schrankens V1 ("Lokalmanövrering" = "Ortsbedienung"). Rechts davon sind zwei Umschalter für die Lokalbedienung des Weichenpaars 2/17 sowie der Weiche 8 ("Växel" = "Weiche", "lokalmedgivande" = "Ortsfreigabe" oder "Ortszustimmung", "centralomläggning" = "Zentralumstellung"). Der nächste Schalter ist die Freigabe für eine Menge von Weichen und zugehörigen Sperrschuhen ("Medgivande 4/19/SpVIII, 6/SpVII, SpI, 3/SpII, 5/SpIII").
  • In der zweiten Reihe befindet sich nur eine Taste zum Öffnen des Schrankens V1 ("V1 Upp").
  • Die dritte Reihe hat einen Schalter zur Ortsbedienungsfreigabe des (äußersten) Schrankens V4, dann einen Stoppschalter für die Bewegung der Schrankenbäume von V1 ("V1 Stopp") sowie zuletzt die Tasten für die Plusstellung von Weichenpaar 2/17 und Weiche 8.
  • In der vierten Reihe sind schließlich drei Tasten zum Schließen der Schranken V3, V2 und V1 (jeweils mit "Ned" beschriftet) sowie die Tasten für die Minusstellung von 2/17 und 8:

Stellwerk, Mariestad, 17.7.1989

Hier ist schließlich ein Blick auf die Bedieneinrichtungen darunter:
  • Ganz unten befinden sich die Fahrstraßenhebel. Für die möglichen Einfahrten auf Gleis V, VI und VII gibt es getrennte Fahrstraßen "Från Lugnås till spår ..." = "Von Lugnås nach Gleis ...", während für die Ausfahrten aus allen drei Gleisen nur eine Hebellage vorhanden ist ("till Lugnås från spåren V VI VII").
  • Darüber befinden sich die Signalschlösser. Signale werden offenbar immer mit Schlüssel K15 gestellt.
  • Die Anzeigen darüber scheinen mir mechanisch bewegte Blenden zu sein, die anzeigen, ob ein Schlüssel umgesperrt ist.

Stellwerk, Mariestad, 17.7.1989

Die folgenden Bilder zeigen zeigen zwei Weichen. An der ortsbedienten Weiche 10 sieht man links den (vermutlich elektromechanischen) Riegel zur Festlegung bei Zugfahrten. Auf dem Stellhebel befindet sich das Schloss, aus dem bei umgelegter Weiche der Schlüssel für den zugehörigen Sperrschuh VI entnommen werden kann.

Weiche 10, Mariestad, 17.7.1989

Dieses Foto zeigt den Spitzenteil der Weiche. Der Versatz der Stellstange zur Anlenkung an den Zungen und auch der Deckel vor dem Riegel deuten darauf hin, dass es hier Spitzenverschlüsse gibt. Trotzdem ist der Weichenbock auf verlängerten Schwellen, also sehr stabil relativ zu den Zungen montiert, und die Backenschienen werden durch ein Stahlprofil gehalten, das wegen der Weichenisolierung mit einer Isoliereinlage versehen ist:

Weiche 10, Mariestad, 17.7.1989

Eine elektrisch gestellte Weiche (vermutlich Weiche 8, vielleicht auch Weiche 2) ist hier zu sehen. Der Antrieb ist offensichtlich mit Innenverschlüssen ausgestattet, was eine massive Verbindung mit den Backenschienen erfordert, die über den Aufbau auf zwei verlängerten Schwellen sowie zusätzlichen Stahlprofilen auf diesen Schwellen erfolgt:

Elektrische Weiche, Mariestad, 17.7.1989

Zuletzt habe ich noch diese kleine Verschublok aufgenommen und dahinter ein kleines Eck des großartigen Bahnhofs – im Internet findet man eine ganze Reihe von Aufnahmen dieses schönen Gebäudes:

SJ Z65 508, Mariestad, 17.7.1989

Montag, 23. Oktober 2017

Schweden 1989: Signalisierung an einer Klappbrücke - Lidköping

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In Lidköping (ausgesprochen [Lidchöping]) habe ich als erstes den Fiat-Triebwagen der Reihe Y1 aufgenommen. Diese Triebwagen waren damals in Schweden sehr verbreitet:

SJ Y1 1271, Lidköping, 17.7.1989

Das Bahnhofsgebäude ist im typischen schwedischen Holzbau-Stil errichtet:

Bahnhof, Lidköping, 17.7.1989

Auf diesem Blick auf die Gleisanlagen erkennt man, direkt voraus, am Gleis 2 unseren Triebwagen, rechts am Gleis 1 einen weiteren Y1. Das Bahnhofsgebäude ist auf der rechten Seite gerade nicht mehr am Bild. Interessant sind die beiden Dreifachweichen – in Österreich hätte man das niemals so gebaut, während englisch beeinflusste Bahnen weniger Hemmungen mit vielen Herzstücken hatten. Eigene Weichensignale scheint man in Schweden nicht für nötig zu halten – das Gewicht der ortsbedienten Weichen zeigt die Stellung deutlich an. Ganz rechts sieht man hier übrigens die Schlösser, mit denen die Stellung der schlüsselgesperrten Weichen elektrisch an das Mittelstellwerk übermittelt wird:

Bahnhofsgleise, Lidköping, 17.7.1989

Die Strecke von Lidköping Richtung Herrljunga führt über eine Klappbrücke. Über dem Gleis sieht man hier das schwere Beton-Gegengewicht, und rundherum befinden sich mehrere Signale:
  • Das Hauptsignal Lkp E für die Ausfahrt aus Lidköping. Man sieht an der Bezeichnung, dass ein Bahnhofskürzel Teil der Signalbezeichnung ist: Lkp für Lidköping (oder auch A in "A 2/13" im Posting zu Alingsås);
  • ein Signal V zur Anzeige, ob der Schranken direkt dahinter ordnungsgemäß geschlossen ist;
  • ein Brückendeckungssignal auf der rechten(!) Seite – laut Gleistafel am Stellwerk hat es die Bezeichnung BsI, die aber hier nicht angeschrieben ist.

Klappbrücke und Signale, Lidköping, 17.7.1989

Am Bahnsteig stand ein typisches schwedisches Perron-Stellwerk. Die schwedische Bezeichnung dieser Stellwerke ist centrallås, was wörtlich "Zentralsperre" oder "Zentralschloss" bedeutet, was aber natürlich mit dem österreichischen Zentralschloss (eine Bauart von Schlüsselwerken) nichts zu tun hat. Die Weichen waren, wie man zwei Bilder vorher gesehen hat, ja ortsbedient ("klot växels", d.h. "Kugel-Weichen", ich vermute einmal wegen des runden Gewichts am Stellhebel) und mit Schlüsseln gesperrt:

Stellwerk, Lidköping, 17.7.1989

Die Anzeigetafel habe ich hier herausgeschnitten (ein Klick öffnet sie als lesbares Bild). Ganz links, aus Richtung Forshem, ist das Einfahrsignal A zu erkennen, darunter das Ausfahrsignal C, das eher ein "Streckenblockausfahrsignal" ist, weil es keine Fahrstraße schützt. Richtung Håkandorp gibt es im Bahnhof ein Signal E, aber dann noch einmal ein Ausfahrsignal D nach allen Weichen. Direkt neben dem Signal E ist die Klappbrücke ("Bro") zu erkennen, deren Deckungssignale BsI und BsII interessanterweise rechts vom Gleis stehen. Und dann gibt es noch eine Menge Bahnübergänge, jeweils mit Lampen U ("Upp" = oben, die Schranken sind geöffnet) und N ("Ned" = nieder, die Schranken sind geschlossen):

Stellwerk, Lidköping, 17.7.1989

Hier ist die rechte Seite der Anzeigetafel.

Stellwerk, Lidköping, 17.7.1989

Auf diesem Bild sieht man, dass für den Bahnhof nur zwei Gleise eingezeichnet sind, nämlich I und II. Tatsächlich sieht man weiter oben aber, dass Lidköping fünf Gleise hatte – offenbar werden auf diesen Bedienungstafeln nur die Hauptgleise aufgezeichnet, Nebengleise aber nur "ein Stück" – in der Regel bis zum nächsten Flankenschutz, also Sperrschuh oder Flankenschutzweiche:

Stellwerk, Lidköping, 17.7.1989

Hier ist noch einmal ein Bild der ganzen Bedientafel (ein Klick auf das Bild öffnet es hier in voller Dia-Auflösung, damit man alle Aufschriften lesen kann):

Stellwerk, Lidköping, 17.7.1989

Diese T43 war mit einem Güterzug angekommen, bewegte sich aber nicht, während wir in Lidköping waren:

SJ T43 258, Lidköping, 17.7.1989

Am Bahnhofsvorplatz stand dieser SJ-Bus:

SJ-Bus, Lidköping, 17.7.1989

Und dann gibt's noch von unserer Weiterfahrt Richtung Mariestad diesen Schnappschuss des Einfahrsignals Fhm 4/2 von Forshem:

Einfahrsignal Fhm 4/2, Forshem, 17.7.1989

Sonntag, 22. Oktober 2017

Schweden 1989: Von Herrljunga Richtung Lidköping

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Elegant auf die Seite gelehnt präsentiert sich hier die Rc6 1412 mit ihrem Zug bei einem Aufenthalt in Herrljunga:

SJ Rc6 1412, Herrljunga, 17.7.1989

Die Ausfahrt Richtung Lidköping* kreuzt die Hauptstrecke der västra stamban** ziemlich steil:

Herrljunga, 17.7.1989

* Noch eine kurze Anmerkung zur Aussprache: Das "k" in -köping spricht man fast als "sch", hier also "Lidschöping". Köping bedeutet übrigens "Markt(stadt)", daher gibt es viele Ortsnamen mit dieser Endung: Lidköping = "Leidmarkt", Norrköping = Nordmarkt, Nyköping = Neumarkt usw.
** Und eine kurze Erklärung zu schwedischen Hauptworten: Ein angehängtes "-an" wie in västra stambanan oder inlandsbanan ist im Schwedischen der (weibliche) Artikel. Wenn ich daher schreiben würde "die Inlandsbanan", würde ich eigentlich schreiben "die die Inlands-Bahn", mit verdoppeltem Artikel – weil das aber unsinnig ist, lasse ich in meinen deutschen Texten den schwedischen Artikel weg und schreibe "die Inlandsban". Der männliche Artikel ist "en", wie in "hamnen" = "der Hafen"; und der sächliche ist "et", wie in "banverket" = "das Bahnwerk", also das staatliche Unternehmen für die Bahnunterhaltung (seit 2010 aufgegangen in Trafikverket).
Von der Fahrt nach Lidköping gibt's ein paar Aufnahmen aus dem fahrenden Triebwagen. Die ersten beiden sind von Fahrzeugen des Banverk:

Klein(st)wagen des Banverk, um Herrljunga, 17.7.1989

Kleinwagen des Banverk, um Herrljunga, 17.7.1989

Hier ist ein Blick in den Führerstand unseres Y1. Das Bild zeigt praktisch die identische Perspektive eines Y1-Führerstands wie das vierte auf dieser Seite, wo (auf schwedisch) das ATC-System (Automatic Train Control) erklärt wird. Im Unterschied zum dortigen Bild sieht man hier keine angezeigten Geschwindigkeiten am ATC-Gerät – die Strecke von Herrljunga nach Mariestad war damals noch nicht mit ATC ausgerüstet:

Führerstand Y1 1271, um Herrljunga, 17.7.1989

Die Gleise scheinen hier nicht in grobem Schotter, sondern eher in Kies verlegt zu sein:

Streckengleis, um Herrljunga, 17.7.1989

Hier ist ein Bild des freizeigenden Einfahrsignals Jps 3/2 von Järpås:

Strecke bei Järpås, 17.7.1989

Der folgende, stark vergrößerte Ausschnitt zeigt weitere Signale im Hintergrund. Von vorne nach hinten sind zu sehen:
  • Das Hauptsignal in Stellung "Frei";
  • dahinter steht eine Geschwindigkeitstafel für 100 km/h;
  • dahinter ein Achtungssignal, dass ein Vorsignal für einen Bahnübergang folgt (V = "väg" = "Weg");
  • und dann sieht man noch ziemlich unscharf die drei Lichter dieses Vorsignals.
(Klick auf das Bild zeigt es in voller Dia-Auflösung):

Signale vor Järpås, 17.7.1989

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Schweden 1989: Alingsås

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Von Frederikshavn sind wir mit der Fähre nach Göteborg gefahren, von wo wir direkt nach Alingsås weiterfuhren, wo es eine ganz nette Jugendherberge gab.

Aus Göteborg habe ich nur zwei Straßenbahnschnappschüsse:

Linie 3, Göteborg, 16.7.1989

Göteborg, 16.7.1989

Hier kommen nun die ersten Eisenbahnbilder aus Schweden – von Stellwerken, Signalen und Zügen ist alles ein wenig dabei.

Das erste Bild zeigt den X10-Triebwagen 3171, mit dem wir von Göteborg hier nach Alingsås* gefahren sind und der hier wendet. Kurz zuvor war ein Wolkenbruch heruntergekommen, aber nun schaute am Abend gegen acht doch noch die Sonne hervor:
* Ganz kurz zur Aussprache: Ein normales a wird sehr dunkel ausgesprochen, sozusagen "österreichisch" (oder von mir aus "bairisch"); das å wird als o gesprochen. Alingsås klingt also in deutscher Umschreibung eher wie "Ålingsoos".

SJ X10 3171, Alingsås, 16.7.1989

Einen einzigen Blick konnte ich in die Fahrdienstleitung werfen, wo dieses leider unscharfe Foto des Stellpults entstand. Viel kann man darauf nicht erkennen, aber immerhin, dass Signale in Schweden in der Regel auf der linken Seite stehen (im Gegensatz zu Deutschland und Österreich, aber auch zu Dänemark):

Stellpult, Fdl, Alingsås, 16.7.1989

Am Bahnsteig steht noch der Vororte-Triebwagen, aber einige Leute warten auf einen Schnellzug:

SJ X10 3171, Alingsås, 16.7.1989

Und da ist er:

SJ Rc6 1422, Alingsås, 16.7.1989

SJ Rc6 1422 und X10 3171, Alingsås, 16.7.1989

Der Zugang zum Bahnsteig führte über die Gleise, die durch einen Schranken gesichert wurden. Die Rc6 fährt hier gerade an:

SJ Rc6 1422, Alingsås, 16.7.1989

Der Nachschuss zeigt das Ausfahrsignal A 2/13, das schon zurückgefallen ist, und das zugehörige Sperrsignal 2/13:

Ausfahrsignal A 2/13 und Sperrsignal 2/13, Alingsås, 16.7.1989

Und zuletzt noch ein Bild des Bahnhofsgebäudes:

Bahnhof, Alingsås, 16.7.1989

Dienstag, 10. Oktober 2017

Dänemark 1989: Einige Signale und Triebfahrzeuge

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Ein paar Bilder von unserer Reise quer durch Dänemark – leider weiß ich nicht mehr, von wo die Aufnahmen stammen:

DSB MZ 1418, Dänemark, 15.7.1989

Zwei Zwergsignale – eines ist schon zurückgefallen, das andere noch nicht:

Zwergsignal, Dänemark, 15.7.1989

Zwergsignal, Dänemark, 15.7.1989

Zwei schlecht erkennbare Ausfahrsignale ("Udkørselssignal") – das linke zeigt Frei, das rechte Halt. Die eingekreisten Nummern darunter zeigen die Zuordnung zu Gleisen an:

Dänemark, 15.7.1989

"Beschleunigen auf 100 km/h" – interessanterweise ist dieses Signal im Signalbuch unter "standsignaler for hastighedsnedsættelse" = "Kennzeichen für Geschwindigkeitsverminderung" angeführt, hat aber die Erklärung "kør hurtigere" = "fahr schneller":

Geschwindigkeitsanzeiger, Dänemark, 15.7.1989

Markierungsbaken vor einem Einfahrsignal – sie zählen "aufwärts", es kommen also der Reihe nach ein schräger Balken (1200 m vor dem Hauptsignal), dann zwei (noch 800 m) und dann drei (noch 400 m bis zum Signal):

Dänemark, 15.7.1989

Ganz weit im Hintergrund kann man hier das Signal sehen:

Dänemark, 15.7.1989

... herausvergrößert:

Dänemark, 15.7.1989

Die folgenden Aufnahmen stammen aus Aarhus. Auf dem ersten sieht man die Brücke, die die Bahnhofsgleise quert, und ein Ausfahrsignal, wieder mit der Nummer des zugeordneten Gleises:

Ausfahrsignal, Aarhus, 15.7.1989

Ein eleganter Triebwagen von 1983 auf einem Abstellgleis (detaillierte Informationen zu dänischen Triebfahrzeugen findet man auf www.jernbanen.dk):

DSB HHJ YM 35, Aarhus, 15.7.1989

MY 1119, 1108 und 1123 und MZ 1428 ruhen sich aus:

Betriebswerk, Aarhus, 15.7.1989

Und zuletzt irgendwo die Verschublok MH(II) 325:

DSB MH(II) 325, Dänemark, 15.7.1989