Donnerstag, 22. Oktober 2020

Noch ein Formsignal von 2016: Hörpolding, im Juli 2020

In Hörpolding habe ich im Juli die Signale aufgenommen und ein Bild von der Hebelbank geschossen.
Hier ist das Einfahrsignal A auf der Traunsteiner Seite in sehr bayrischer Landschaft unter sehr bayrischem Himmel:

Einfahrsignal A, Hörpolding, Juli 2020

Kurz später steht es auf Frei:

Einfahrsignal A, Hörpolding, Juli 2020

Einfahrsignal A, Hörpolding, Juli 2020

Den Solotriebwagen hab ich nur ein Stückchen weiter unten abgelichtet:

640 016, Hörpolding, Juli 2020


Hörpolding hat keine Vorsignale:

Vorsignaltafel für Einfahrsignal A und Geschwindigkeitsvoranzeiger, Hörpolding, Juli 2020

Vorsignaltafel und Geschwindigkeitsvoranzeiger, Hörpolding, Juli 2020

Noch aus der guten alten Zeit sind die Telegrafenmasten:

Telegrafenmasten und Einfahrsignal A, Hörpolding, Juli 2020

An der Streckenleitung hängt noch das S: In der alten Zeit gab's beim Zugführer ein tragbares Telefon, mit dem er sich im Notfall – vor allem bei einem liegengebliebenen Zug – an diese Leitung klemmen und mit den nächsten Bahnhöfen sprechen:

Telegrafenmast, Hörpolding, Juli 2020


Manchmal waren es dann auch zwei S, die da aufgehängt wurden:

Telegrafenmast, Hörpolding, Juli 2020

Hier ist die Reihe der Ausfahrsignale auf der Seite Traunstein zu sehen, weit im Hintergrund die Alpen:

Ausfahrsignale P3, P2, P1, Hörpolding, Juli 2020

Wenn man genau schaut, sieht man im Hintergrund noch ein Sperrsignal, das vor langen Zeiten für das Ausziehen aus den Gleisen 3 und 4 verwendet wurde (das Gleis 4 hat seinen Anschluss auf dieser Seite längst verloren). Hier ist es herangezoomt:

Sperrsignal Hs 3, Hörpolding, Juli 2020

Von Traunreut kehrt der Triebwagen nach Traunstein zurück. Der Hebel für das Ausfahrsignal P2 ist dafür schon umgelegt:

Hebelbank, Hörpolding, Juli 2020

Ein Blick nach hinten, ...

640 016, Hörpolding, Juli 2020

... und Abfahrt!

640 016, Hörpolding, Juli 2020

640 016, Hörpolding, Juli 2020

Die nördlichen Ausfahrsignale stehen in einer Reihe nebeneinander. Mit Adlerblick erkennt man hinter dem Brückentragwerk die umgelegte Abzweigweiche nach Traunreut:

Ausfahrsignale N1, N2, N3, Hörpolding, Juli 2020

Sehr speziell ist das Einfahrsignal G. Zum einen wurde es erst 2016 an dieser Stelle errichtet, als der im Hintergrund sichtbare Bahnübergang an der Austraße einen Schranken erhielt (ein Artikel dazu erschien im Traunsteiner Tagblatt):

Einfahrsignal G, Hörpolding, Juli 2020

Darüberhinaus steht dieses Signal in einem sehr steilen Winkel gegen das Gleis, weil die steile Strecke von Traunreut herunter hier in einem langen engen Bogen zum Bahnhof führt. Am folgenden Bild sieht man die weit außen stehenden Umlenkrollen, die den Drahtzug im Winkel zum Signal hin führen:

Einfahrsignal G, Hörpolding, Juli 2020

Hier sieht man den Mastfuß mit dem Antrieb und einer Flügelkupplung, die offenbar nun alle neuen Formsignale erhalten:

Einfahrsignal G, Hörpolding, Juli 2020

Und hier sind noch zwei Bilder, die ebenfalls den extremen Winkel zeigen, in dem das Signal aufgebaut ist:

Einfahrsignal G, Hörpolding, Juli 2020

Drahtzug zum Einfahrsignal G, Hörpolding, Juli 2020

Das dritte Einfahrsignal dieses Abzweigbahnhofs steht an der zugewucherten Strecke von Trostberg her:

Einfahrsignal F, Hörpolding, Juli 2020


Hier steht es, leider gegen den dahinterstehenden Baum aufgenommen, in Freistellung:

Einfahrsignal F, Hörpolding, Juli 2020

Der Zug hat es hier schon passiert (und leider hab ich den Signalflügel abgeschnitten, weil die Kletterei über die Leitschiene mich etwas gestresst hat):

628 687 am Einfahrsignal F, Hörpolding, Juli 2020

Das war's dann auch zu diesem kleinen Bahnhof im Bayrischen.

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